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Brot-Job vs. Kuchen – über Sicherheit, Erfüllung und meine Lebensaufgabe

26. Aug.
15 Min. Lesezeit
Michaela Bucher - Human Design, Energieheilung, ätherische Öle
Warum mir Sicherheit allein nicht reicht

Ich sitze hier an meinem Bürotisch und plötzlich kommt mir ein Gedankenblitz:


„Brot-Job vs. Kuchen.“


Vielleicht weisst du, dass ich zu 60 % angestellt bin und daneben meine Selbstständigkeit aufbaue. So richtig damit gestartet bin ich im Januar 2024.


Meine Anstellung nenne ich manchmal meinen „Brot-Job“. Denn mit diesem Einkommen decke ich meine Grundlagen: Miete, Krankenkasse, Essen, Handy Abo, Ferien und all die anderen Dinge, die mein Leben finanzieren.


Das Brot macht mich satt – aber da ist eben auch noch der Kuchen.


Lachende Frau mit Kuchenstück
So sehe ich aus, wenn ich mich über einen Kuchen freue (symbolisch)

Für mich ist das meine Selbstständigkeit. Der Teil meines Lebens, in dem ich mich verwirkliche, meiner Seele Platz gebe und immer mehr von dem lebe, was wirklich in mir steckt.


Und genau zwischen diesen beiden Welten bewege ich mich momentan.


Auf der einen Seite gibt mir meine Anstellung Sicherheit. Jeden Monat fliesst Geld und meine Grundkosten sind gedeckt. Auf der anderen Seite merke ich natürlich, dass ich meine Energie aufteile. Zwischen meinem heutigen Alltag und meinem Traum, irgendwann 100 % selbstständig zu sein und noch mehr meinem Herzen zu folgen.


Es ist ein zweischneidiges Schwert.


Denn ja, vielleicht komme ich dadurch etwas langsamer voran. Gleichzeitig gibt mir diese Sicherheit auch den Raum, mich auszuprobieren und herauszufinden, was wirklich zu mir passt.


Und wenn ich ganz ehrlich bin, steckt hinter meinem Wunsch nach Selbstständigkeit noch viel mehr.


Denn die Frage „Was passt wirklich zu mir?“ begleitet mich nicht erst seit 2024.


Eigentlich begleitet sie mich schon fast mein ganzes Leben.



Die Frage, die mich schon mein ganzes Leben begleitet


Seit ich denken kann, bin ich auf der Suche nach meinem Weg und meiner Erfüllung.


Ich habe mich immer wieder gefragt:


Was ist eigentlich meine Aufgabe hier auf dieser Welt?


In jungen Jahren war die Antwort für mich ziemlich klar. Ich wollte unbedingt Mutter werden, Kinder haben und sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Ich dachte lange, dass genau darin meine Erfüllung liegt. Dass ich meine Liebe weitergeben und in dieser Aufgabe aufgehen würde.


Doch das Universum hatte einen anderen Plan für mein Leben.


Es war mir nicht vergönnt, eigene Kinder zu bekommen. Und ja, ich habe wirklich alles versucht. Fünf IVF-Versuche blieben erfolglos.


Zu akzeptieren, dass mein Leben anders verlaufen würde, als ich es mir so lange vorgestellt hatte, war kein einfacher Prozess. Die Verarbeitung meines unerfüllten Kinderwunsches hat Zeit gebraucht. Mental und emotional durfte ich dabei sehr geduldig mit mir sein.


Heute kann ich sagen, dass ich meinen Frieden damit gefunden habe. Und dass ich aus dieser Zeit auch sehr viel Stärke mitgenommen habe.


Gleichzeitig blieb aber diese eine Frage:


Wenn dieser Weg nicht meiner ist – was ist dann meine Aufgabe?


Ich spürte immer, dass da noch etwas in mir ist. Dass ich etwas mitbringe, das ich leben und in die Welt tragen möchte. Ich konnte es nur lange nicht benennen.


Also suchte ich weiter.



Human Design war der Anfang


Im Jahr 2021 habe ich Human Design kennengelernt.


Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass mir jemand eine Sprache dafür gibt, warum ich so bin, wie ich bin. Warum gewisse Dinge für mich funktionieren und andere eben nicht. Warum ich manches schon immer gespürt hatte, aber nie wirklich erklären konnte.


Ich begann, mich intensiver mit meinem Human Design auseinanderzusetzen und immer mehr über mich selbst zu verstehen.


Wenn du wissen möchtest, wie Human Design damals in mein Leben kam und warum ich anfangs sogar ziemlich skeptisch war, findest du meine Geschichte im Blogartikel „Vom Zweifel zur Klarheit“.


Human Design war für mich ein wichtiger Anfang. Aber meine Neugier war damit noch lange nicht gestillt. Ich wollte tiefer gehen.


Ich wollte nicht nur wissen, wie meine Energie funktioniert, sondern auch verstehen:


Warum bin ich hier? Was bringe ich mit? Welche Themen ziehen sich durch mein Leben? Und was möchte durch mich in die Welt?


Genau diese Fragen führten mich später zu Codes of Life®.


Dort werden Human Design, Astrologie und Gene Keys miteinander verbunden und nicht einzeln betrachtet. Für mich war genau das der Punkt, an dem plötzlich noch mehr Puzzleteile zusammenfielen und es immer öfter "Klick" machte.


Wie ich schliesslich selbst Codes of Life® Readerin wurde und warum sich dieser Weg für mich so stimmig angefühlt hat, erzähle ich dir im Blogartikel „Vom Bauchgefühl zur Berufung“.


In meiner Ausbildung zur Codes of Life® Readerin habe ich meine eigenen Placements natürlich schon angeschaut und viel darüber gelernt. Aber damals war vieles noch Wissen im Kopf.


Erst jetzt beginnt es für mich wirklich greifbar zu werden. Ich erkenne immer klarer, wie sich diese Themen durch mein ganzes Leben ziehen und was sie mir über meine Lebensaufgabe sagen.


Also begann ich, meine eigenen Placements noch einmal ganz bewusst und sehr genau anzuschauen.


Und genau da nehme ich dich jetzt mit.


Ausdruck von Freude und Begeisterung einer Frau im Wald.
Komm mit mir und lasse dich von Freude und Begeisterung tragen.

Was meine Chart über meine Lebensaufgabe erzählt


Meine bewusste Sonne: Schöpfung, Tiefe und Sinn


Meine bewusste Sonne steht im Skorpion, im 9. Haus, in Tor 14.5 und in Konjunktion mit Uranus.


Falls das für dich gerade nach Hieroglyphen klingt: Keine Sorge. 😄 Ich nehme dich Stück für Stück mit.


Die bewusste Sonne ist der Wegweiser für unsere Bestimmung und Lebensaufgabe. Sie steht für Schöpferkraft, Lebenskraft, Kreativität, Ausstrahlung und dafür, was wir bewusst in die Welt bringen.


Bei mir steht sie in Tor 14, dem Tor der Schöpfung.


Dieses Tor bringt viel Schaffenskraft mit. Meine Energie wächst, wenn ich etwas tue, das ich wirklich liebe. Wenn ich mit Freude und Leidenschaft bei einer Sache bin, kostet sie mich nicht einfach Energie, sondern kann mir sogar noch mehr davon geben.


Gleichzeitig erinnert mich dieses Tor daran, keine faulen Kompromisse einzugehen. Wenn ich mich selbst hinten anstelle, Dinge nur aus Pflicht tue oder mich mit einem Leben zufriedengebe, das eigentlich nicht zu mir passt, verliere ich genau diese Kraft.


Und wenn ich das heute lese, muss ich fast lachen.


Denn wie passend ist das bitte zu meinem Brot-Job und meinem Wunsch nach Selbstständigkeit?


Meine Anstellung gibt mir Sicherheit und ich bin dankbar dafür. Aber ich merke gleichzeitig sehr deutlich, dass meine eigentliche Schaffenskraft dort fliesst, wo ich etwas erschaffen kann, das wirklich aus mir kommt:


  • Wo ich meine eigenen Ideen umsetzen kann

  • Wo ich Menschen begleite

  • Wo ich etwas tue, das sich nach mir anfühlt


Genau dort werde ich lebendig.


Die Linie 5 bringt zusätzlich die Fähigkeit mit, Ressourcen, Menschen und Situationen so einzusetzen, dass daraus etwas entstehen kann. Ich kann erkennen, wo Fähigkeiten liegen und wie sie zum Wohle aller genutzt werden können.


Auch darin erkenne ich mich sehr.


Ich sehe oft sehr schnell, was in einem Menschen steckt. Welche Talente da sind, welche Stärke vielleicht noch nicht gelebt wird und wo jemand sich kleiner macht, als er eigentlich ist.


Dazu kommt der Skorpion als mein Sonnenzeichen – das, was wir umgangssprachlich meistens Sternzeichen nennen. Für die Astro-Nerds unter euch: Meine Sonne steht auf 28°20' Skorpion.


Der Skorpion steht für Tiefe, Wahrheit, Transformation und den Wunsch, unter die Oberfläche zu schauen.


Oberflächlichkeit war noch nie wirklich mein Ding.


Ich möchte wissen, was darunterliegt. Warum jemand so handelt, wie er handelt. Welche Muster wirken. Was unausgesprochen im Raum steht. Und ich habe auch keine grosse Lust, so zu tun, als wäre alles wunderbar, wenn ich spüre, dass es das nicht ist.


Das 9. Haus bringt noch eine weitere Ebene hinein: Sinnsuche, Weltanschauung, Wahrheit, Entwicklung und die Frage nach dem grösseren Zusammenhang.


Als mir das bewusst wurde, verstand ich plötzlich noch besser, warum mich die Frage nach dem Sinn meines Lebens schon so lange begleitet.


Ich habe diese Frage nicht irgendwann erfunden, weil ich mich mit Human Design oder Astrologie beschäftige.


Sie war schon immer da.


Und genau das berührt mich heute so sehr an meiner Chart: Ich erkenne darin Themen wieder, die sich längst durch mein Leben ziehen.


Meine Sonne steht ausserdem in Konjunktion mit Uranus. Uranus bringt Freiheit, Unabhängigkeit, neue Wege und den Wunsch mit, alte Strukturen zu hinterfragen oder sogar zu sprengen.


Und da ist sie wieder:


Freiheit.


Einer meiner wichtigsten Werte.


Früher dachte ich oft, dass dieser starke Freiheitsdrang vor allem mit meinem Wassermann-Aszendenten zusammenhängt. Heute sehe ich: Dieses Thema zieht sich durch mehrere Ebenen meiner Chart.


Je tiefer ich hinschaue, desto klarer wird das Bild.


Für meine Lebensaufgabe bedeutet dieses Placement deshalb:


Ich bin hier, um etwas Eigenes zu erschaffen, meiner Wahrheit zu folgen, in die Tiefe zu gehen und meine Energie dort einzusetzen, wo ich wirklich lebendig werde.



Meine bewusste Erde: Authentizität, Ausdruck und Verbindung


Meine bewusste Erde steht im Stier, im 3. Haus, in Tor 8.5.


Die bewusste Erde zeigt, wie ich meine Lebensaufgabe auf den Boden bringe. Sie steht für Stabilität, Verwirklichung und dafür, wie etwas, das in mir angelegt ist, eine greifbare Form bekommt.


Bei mir steht sie in Tor 8, dem Tor der Authentizität und des eigenen Stils.


Dieses Tor steht dafür, die eigene Individualität sichtbar zu machen und sich nicht einfach anzupassen, nur um irgendwo dazuzugehören. Es geht darum, den eigenen Ausdruck zu finden und andere ebenfalls darin zu bestärken, ihre Einzigartigkeit zu leben.


Wenn ich dieses Placement heute anschaue, erkenne ich sehr deutlich, wie wichtig Authentizität für mich schon immer war.


Ich kann mich schlecht verbiegen.


Natürlich habe auch ich mich angepasst, Dinge gemacht, weil man sie eben so macht, oder mich gefragt, wie etwas wohl bei anderen ankommt. Aber je mehr ich meinen eigenen Weg gehe, desto stärker merke ich:


Ich kann und will kein Leben führen, das nicht wirklich zu mir passt.


Genau das zeigt sich auch in meiner Arbeit.


Ich sage Frauen nicht, wie sie sein sollen. Ich zeige ihnen vielmehr, was bereits in ihnen steckt. Welche Talente, Fähigkeiten und Eigenheiten sie mitbringen und wo sie sich vielleicht noch zurückhalten oder anpassen.


Denn ich glaube nicht daran, dass wir alle nach demselben Rezept leben sollten.


Was für mich richtig ist, muss für dich noch lange nicht richtig sein.


Die Linie 5 bringt zusätzlich die Fähigkeit mit, mit dem eigenen Ausdruck etwas für andere beizutragen. Es geht nicht nur darum, anders oder individuell zu sein, sondern darum, diese Individualität so einzusetzen, dass daraus ein echter Mehrwert entsteht.


Auch das fühlt sich für mich sehr stimmig an.


Ich will nicht einfach nur sichtbar sein, um sichtbar zu sein. Mit dem, was ich teile, will ich Menschen berühren, ihnen neue Perspektiven zeigen und sie ermutigen, über sich selbst hinauszuwachsen.


Dazu kommt der Stier.


Der Stier steht für Sicherheit, Stabilität, Beständigkeit, Genuss und ein solides Fundament.


Und da treffen zwei scheinbare Gegensätze aufeinander:


Auf der einen Seite ist da mein starker Wunsch nach Freiheit und Veränderung.


Auf der anderen Seite brauche ich Sicherheit und einen Boden, auf dem ich stehen kann.


Auch hier erkenne ich meinen Brot-Job wieder.


Meine Anstellung gibt mir genau dieses Fundament. Sie schafft Sicherheit und gibt mir gleichzeitig den Raum, meine Selbstständigkeit weiter aufzubauen und meinen eigenen Weg Schritt für Schritt zu gehen.


Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich diesen Weg nicht einfach von heute auf morgen komplett umwerfe.


Ich brauche Freiheit. Aber ich brauche auch ein stabiles Fundament.


Beides darf gleichzeitig da sein.


Das 3. Haus steht für Kommunikation, Sprache, Lernen und Verbindung. Es beschreibt unter anderem, wie wir Informationen aufnehmen und wie wir unsere Gedanken nach aussen bringen.


Auch das passt für mich sehr gut.


Ich liebe es, Dinge zu hinterfragen, Zusammenhänge zu erkennen und darüber zu sprechen. Ich möchte nicht einfach Wissen anhäufen. Ich möchte es so übersetzen, dass es verständlich wird und etwas im Gegenüber auslöst.


Worte sind für mich eine Möglichkeit, Menschen zu verbinden.


Und vielleicht erklärt auch genau dieses Placement, warum es mir so wichtig ist, meine eigene Wahrheit auszusprechen, selbst wenn sie nicht jeder teilt.


Für meine Lebensaufgabe bedeutet meine bewusste Erde deshalb:


Ich bringe meine Lebensaufgabe auf die Erde, indem ich meinen eigenen Weg sichtbar lebe, meine Wahrheit ausdrücke und andere darin bestärke, ihre eigene Einzigartigkeit nicht länger kleinzuhalten.


Lockenpracht und Fröhlichkeit
Das bin ich - Michaela

Meine unbewusste Sonne: Verbindung, Nähe und etwas Bleibendes erschaffen


Meine unbewusste Sonne steht in der Jungfrau, im 11. Haus, in Tor 59.1 und in Konjunktion mit Merkur.


Die unbewusste Sonne steht für unsere körperliche Ausstrahlung, Präsenz und das, was wir ganz natürlich verkörpern. Sie zeigt, was durch uns wirkt, ohne dass wir es immer bewusst steuern.


Bei mir steht sie in Tor 59, dem Tor von Nähe, Verbindung und Intimität.


Dieses Tor bringt die Fähigkeit mit, Mauern einzureissen und echte Nähe entstehen zu lassen. Es geht um Vertrauen, Offenheit und darum, Verbindungen zu schaffen, in denen Menschen sich wirklich zeigen können.


Und auch hier erkenne ich mich sehr.


Ich spüre oft schnell, was unausgesprochen im Raum steht. Ich nehme wahr, wenn jemand etwas zurückhält oder wenn hinter dem Gesagten noch etwas anderes liegt.


Ich mag echte Gespräche.


Ich möchte wissen, wie es einem Menschen wirklich geht und was ihn bewegt.


Oberflächlichkeit langweilt mich schnell. Ich möchte Verbindung, die ehrlich ist und Tiefe hat.


Tor 59 steht aber auch für Fortpflanzung und dafür, etwas Bleibendes zu erschaffen.


Und genau dieser Teil hat mich sehr berührt.


Denn lange Zeit dachte ich, dass das, was durch mich weiterlebt, meine eigenen Kinder sein würden.


Ich wollte Mutter werden, Kinder begleiten, ihnen meine Liebe weitergeben und etwas von mir in die nächste Generation tragen.


Mein Leben ist anders verlaufen.


Heute sehe ich dieses Thema deshalb nochmals aus einer anderen Perspektive.


Das, was ich erschaffe und weitergebe, muss nicht zwingend ein eigenes Kind sein.


Vielleicht entsteht etwas Bleibendes auch dadurch, wie ich Menschen begleite, was ich in ihnen berühre, welche Gedanken ich anstosse und was sie dadurch wiederum in ihr eigenes Leben und in die Welt tragen.


Diese Sichtweise macht meinen unerfüllten Kinderwunsch nicht ungeschehen. Aber sie hilft mir, einen anderen Ausdruck für etwas zu erkennen, das offenbar tief in mir angelegt ist:


Verbindung schaffen und etwas hinterlassen, das über mich hinaus weiterwirkt.


Die Linie 1 bringt zusätzlich den Wunsch nach einer stabilen Grundlage für echte Verbindung mit.


Nähe entsteht für mich nicht einfach dadurch, dass Menschen zusammen sind. Ich brauche Vertrauen, Ehrlichkeit und das Gefühl, mich wirklich zeigen zu können.


Dazu kommt die Jungfrau.


Sie steht für Analyse, Präzision, Sinnhaftigkeit und den Blick für Details. Ich nehme schnell wahr, wenn etwas nicht ganz stimmig ist, hinterfrage und suche nach Möglichkeiten, wie etwas verbessert werden kann.


Auch das erkenne ich in meiner Arbeit.


Ich höre nicht nur auf das, was jemand sagt. Ich achte auch auf Zwischentöne, Zusammenhänge und darauf, wo vielleicht etwas übersehen wird.


Das 11. Haus steht für Gemeinschaft, Visionen und unseren Platz im Kollektiv.


Und plötzlich fügt sich auch hier wieder etwas zusammen.


Es geht bei mir nicht nur um persönliche Entwicklung für mich selbst.


Ich möchte Menschen zusammenbringen, sie stärken und etwas beitragen, das über mein eigenes Leben hinausgeht.


Meine unbewusste Sonne steht ausserdem in Konjunktion mit Merkur.


Merkur steht für Kommunikation und Ausdruck. Auf der unbewussten Seite zeigt er sich unter anderem darin, wie wir über Körpersprache, Stimme, Mimik und unsere natürliche Präsenz kommunizieren.


Bei mir steht Merkur im Löwen, in Tor 29.3.


Der Löwe bringt Wärme, Präsenz und einen natürlichen Ausdruck hinein. Tor 29 steht für Hingabe und Commitment – dafür, sich wirklich auf etwas einzulassen, wenn das innere Ja da ist.


Auch das kenne ich gut:


Wenn ich mich für etwas entschieden habe und wirklich dahinterstehe, dann gehe ich „all in“.


Für meine Lebensaufgabe bedeutet meine unbewusste Sonne deshalb:


Ich bin hier, um echte Verbindung zu schaffen, Menschen in ihrer Tiefe zu berühren und etwas zu erschaffen, das über den Moment hinaus weiterwirkt.



Meine unbewusste Erde: Vertrauen, Freiheit und Lebensfreude


Meine unbewusste Erde steht in den Fischen, im 5. Haus, in Tor 55.1.


Die unbewusste Erde zeigt, was mir auf körperlicher und energetischer Ebene Stabilität gibt. Sie beschreibt, was mich innerlich trägt und worauf ich immer wieder zurückkommen darf.


Bei mir steht sie in Tor 55, dem Tor von Vertrauen und Freiheit.


Dieses Tor liegt im Emotionszentrum und bringt eine emotionale Welle mit sich.


Das bedeutet für mich: Es gibt Phasen, in denen sich mein Leben leicht, weit und voller Möglichkeiten anfühlt. Und es gibt Momente, in denen alles schwerer wirkt, ich melancholischer bin oder meine Energie nicht gleich gut greifen kann.


Früher wollte ich solche Gefühle oft möglichst schnell wieder loswerden.


Heute verstehe ich immer mehr:


Nicht jede Emotion muss sofort verändert werden.


Manchmal darf sie einfach da sein.


Ich muss nicht immer auf der Welle oben sein, um meinem Leben zu vertrauen.


Genau darin liegt für mich eine wichtige Qualität von Tor 55: Freiheit entsteht nicht dadurch, dass immer alles leicht ist. Sie entsteht auch dadurch, dass ich Verantwortung für mich und mein Leben übernehme, selbst wenn sich gerade nicht alles leicht anfühlt.


Und auch dieses Thema zieht sich sehr deutlich durch mein Leben:


  • Ich möchte selbst entscheiden

  • Ich möchte mein Leben aktiv gestalten

  • Ich möchte nicht darauf warten, dass jemand anderes kommt und mir sagt, was ich tun soll oder wie mein Weg auszusehen hat


Gleichzeitig lerne ich immer mehr, dass Selbstverantwortung nicht bedeutet, alles kontrollieren zu müssen.


Manchmal bedeutet sie auch, zu vertrauen.


Darauf, dass nicht jede Antwort sofort da sein muss. Dass auch Umwege mir etwas zeigen können. Und dass ich mich selbst immer wieder zurückholen kann, wenn ich mich im Aussen verliere.


Die Linie 1 bringt das Thema Verbundenheit hinein.


Ich bin offen für Menschen, die ähnlich denken und fühlen wie ich. Durch echte Verbindung und ehrlichen Austausch erweitere ich meinen Horizont und entdecke neue Perspektiven.


Auch hier zeigt sich wieder, wie wichtig mir Tiefe und ehrliche Beziehungen sind.


Dazu kommen die Fische.


Sie stehen für Spiritualität, Intuition, Mitgefühl und die Verbindung mit dem Unsichtbaren.


Für mich zeigt sich diese Energie darin, dass ich nicht alles nur mit dem Verstand erfassen möchte:


  • Ich spüre viel

  • Ich nehme Stimmungen wahr

  • Ich vertraue immer mehr meiner Intuition und auch dem, was ich nicht immer logisch erklären kann


Das 5. Haus bringt zusätzlich Kreativität, Spielfreude, Ausdruck und Lebensfreude hinein.


Und auch das fühlt sich für mich sehr stimmig an.


Denn trotz aller Tiefe möchte ich mein Leben nicht nur analysieren, verstehen und auseinandernehmen.


Ich möchte es erleben. Ich möchte lachen, ausprobieren, kreativ sein, reisen, Neues entdecken und Dinge tun, weil sie mir Freude machen.


Ich möchte ein Leben führen, das sich lebendig anfühlt.


Und genau hier schliesst sich für mich wieder der Kreis zur Freiheit.


Freiheit bedeutet für mich nicht nur, keinen Chef zu haben oder überall hinreisen zu können.


Freiheit bedeutet auch, mein Leben selbst zu gestalten. Entscheidungen zu treffen, die sich für mich richtig anfühlen. Verantwortung dafür zu übernehmen und mir gleichzeitig zu erlauben, Freude am Leben zu haben.


Für meine Lebensaufgabe bedeutet meine unbewusste Erde deshalb:


Ich finde Stabilität, wenn ich meiner eigenen emotionalen Wahrheit vertraue, Verantwortung für mein Leben übernehme und mir erlaube, Freiheit und Lebensfreude wirklich zu leben.


KI generierte Lebensthema Tore und Bezeichnungen
Meine Lebensaufgabe (Bild mit KI erstellt)

Und plötzlich ergibt alles ein Bild


Nachdem ich diese vier Placements noch einmal so bewusst angeschaut habe, wurde mir klar:


Sie erzählen nicht vier verschiedene Geschichten, sie greifen ineinander.


Tor 14 erschafft

Tor 8 bringt das Eigene zum Ausdruck

Tor 59 schafft echte Verbindung

Tor 55 bringt Vertrauen, Freiheit und Lebensfreude hinein


Auch meine Häuser erzählen eine passende Geschichte:


  • 9. Haus: Sinn, Wahrheit und Erkenntnis

  • 3. Haus: Kommunikation und Ausdruck

  • 11. Haus: Gemeinschaft und Vision

  • 5. Haus: Kreativität und Lebensfreude


Wenn ich all das zusammen anschaue, fühlt es sich fast wie eine Bewegung an:


Ich suche nach Sinn und Wahrheit, bringe meine Erkenntnisse über meinen eigenen Ausdruck nach aussen, verbinde mich mit Menschen und möchte etwas beitragen, das über mich selbst hinausgeht. Und bei all der Tiefe darf die Freude am Leben nicht fehlen.


Heute verstehe ich immer besser: Meine Lebensaufgabe ist kein Berufstitel.


Sie lautet nicht einfach: „Du musst Codes of Life® Readerin sein.“ Und es gibt auch nicht nur den einen richtigen Weg, auf dem ich sie erfüllen kann.


Es geht vielmehr darum, wie ich mein Leben führe und was ich durch mein Leben ausdrücke.


Für mich bedeutet das:


etwas Eigenes erschaffen, meinen eigenen Weg gehen, meine Wahrheit sichtbar machen, echte Verbindung schaffen und dabei Freiheit, Vertrauen und Lebensfreude nicht aus den Augen verlieren.


Und wenn ich meine bisherige Lebensgeschichte danebenlege, erkenne ich, dass ich vieles davon längst lebe. Nicht perfekt und nicht immer bewusst, aber es war schon die ganze Zeit da.



Was das heute für mein Leben bedeutet


Heute verstehe ich dadurch auch besser, warum ich mich nicht mit einem Leben zufriedengeben kann, das zwar funktioniert, mich aber innerlich nicht erfüllt.


Ich merke, wie sehr ich aufblühe, wenn ich meine eigenen Ideen umsetze, frei entscheiden kann, mit Menschen in die Tiefe gehe und etwas bewege. Genau deshalb zieht es mich immer stärker in meine Selbstständigkeit.


Nicht, weil mein Brot-Job schlecht ist. Sondern weil ich merke, dass da noch mehr von mir gelebt werden möchte.


Und genau solche Frauen begleite ich. Frauen, die spüren, dass mehr in ihnen steckt, aber noch nicht klar greifen können, was dieses Mehr eigentlich ist.


Ich sage dir nicht, wie du leben sollst. Ich helfe dir, dich selbst besser zu erkennen: deine Talente, Fähigkeiten, Besonderheiten und auch die Stellen, an denen du dich vielleicht noch anpasst oder zurückhältst.


Genau deshalb bedeutet Codes of Life® für mich auch viel mehr als Wissen über Human Design und Astrologie. Eine Chart zu verstehen ist spannend. Aber Wissen allein verändert noch kein Leben.


Die eigentliche Veränderung beginnt dort, wo ich mich selbst darin erkenne. Wo ich verstehe, warum mich ein Thema schon seit Jahren begleitet. Wo ich plötzlich denke:

Ah, deshalb fühlt sich das für mich so wichtig an.


Und irgendwann wird aus Wissen etwas, das ich nicht nur im Kopf verstanden habe, sondern tatsächlich lebe: Verkörperung.


Genau das erlebe ich gerade selbst mit meiner Lebensaufgabe. Ich kannte meine Placements bereits. Heute sehe und fühle ich jedoch viel deutlicher, wie sie sich durch mein Leben ziehen.


Und genau diesen Prozess begleite ich auch bei anderen Frauen. Ich kann dir einen Spiegel hinhalten, Zusammenhänge sichtbar machen und Dinge ansprechen, die du vielleicht schon lange fühlst, aber noch nie klar ausgesprochen hast.


Die Antworten liegen dabei nicht bei mir. Sie liegen bei dir. Ich helfe dir dabei, sie wieder zu sehen.


Es geht mir gar nicht darum, irgendwann sagen zu können: „So. Jetzt habe ich meine Aufgabe gefunden.“ Es geht vielmehr darum, den eigenen Weg immer bewusster zu leben. Und genau das tue ich heute.



Und was erzählt deine Chart über dich?


Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.


Von aussen ist vieles okay. Und trotzdem spürst du, dass da noch mehr in dir steckt.


Vielleicht kannst du noch gar nicht genau benennen, was dieses Mehr ist. Vielleicht fragst du dich schon länger, warum dich gewisse Themen immer wieder beschäftigen, warum du bestimmte Entscheidungen triffst oder weshalb du dich in manchen Bereichen deines Lebens einfach nicht wirklich zuhause fühlst.


Genau dabei kann deine Codes of Life® Chart ein unglaublich spannender Spiegel sein.


Nicht, um dir vorzuschreiben, wie du leben sollst. Und auch nicht, um dir eine fertige Antwort auf dein Leben zu geben. Sondern um sichtbar zu machen, was längst in dir angelegt ist.


Deine Talente und deine Fähigkeiten. Deine wiederkehrenden Themen. Deine Art, Entscheidungen zu treffen. Das, was dich antreibt. Und vielleicht auch Dinge, die du schon lange fühlst, aber bisher noch nicht richtig greifen konntest.


So war es auch bei mir. Ich kannte viele meiner Placements schon länger. Aber erst als ich begonnen habe, sie wirklich mit meinem eigenen Leben zu verbinden, wurde aus Wissen Erkenntnis und aus Erkenntnis Verkörperung.


Genau dabei begleite ich dich.


Ich halte dir einen Spiegel hin, verbinde die einzelnen Puzzleteile und zeige dir Zusammenhänge, die du selbst vielleicht schon fühlst, aber noch nicht klar benennen kannst.


Ich sage dir nicht, wer du sein sollst. Ich helfe dir, wieder klarer zu erkennen, wer du längst bist.


Und wenn du dich in diesem Artikel wiedergefunden hast, wenn du spürst, dass da mehr in dir steckt und du bereit bist, genauer hinzuschauen, dann bin ich sehr wahrscheinlich die richtige Mentorin für dich.


Empathisch lächelnde Frau in der Natur
Darf ich dich erinnern? Ich freue mich auf dich

In einem Codes of Life® Reading schauen wir gemeinsam auf deine Chart und verbinden Human Design, Astrologie und Gene Keys zu einem Gesamtbild.


Nicht, damit du danach einfach noch mehr über dich weisst, sondern damit du dich selbst klarer siehst, dich besser verstehst und beginnst, das, was längst in dir steckt, auch wirklich zu leben.


Vielleicht ist jetzt der Moment, dich wieder an dich selbst zu erinnern.




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